Berufsbildungswerk Kirchseeon der Stiftung St. Zeno

Ansprechpartner:

Hubert Lohner
hubert.lohner@bbw-kirchseeon.de
Tel.: 08091 / 553-2210

Lucia Spreitzer
lucia.spreitzer@bbw-kirchseeon.de
Tel.: 08091 / 553-2450

Anastasia Stahuber
anastasia.stahuber@bbw-kirchseeon.de
Tel.: 08091 / 553-1212

 

Öffnungszeiten / Erreichbarkeit der Einrichtung:

Ausbildung: Montag bis Donnerstag  8 -17:00 Uhr, Freitag 8 – 14:00 Uhr

Berufsschule: Montag bis Donnerstag 8:10 – 16:30 Uhr , Freitag 8:10 – 14:00 Uhr

Internat: ab 16:15 Uhr bis 22:15 Uhr

 

Zielgruppe:

Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund von Beeinträchtigungen im Lernen, einer eingeschränkten psychischen Belastbarkeit sowie Verhaltensauffälligkeiten oder organischen Einschränkungen für ihre berufliche Bildung zusätzliche sonderpädagogische, sozialpädagogische und psychologische Unterstützung benötigen

 

Aufnahmekriterien /-voraussetzungen:

Anmeldung durch den Kostenträger: Agentur für Arbeit, Jugendämter, Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungen

Das Berufsbildungswerk ist gegliedert in Ausbildung, Berufsschule, Internat, begleitende Fachdienste (Sozialdienst, Medizinischer Dienst und Psychologischer Dienst) und Verwaltung.

 

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen:

Das Berufsbildungswerk bietet für junge Menschen, die nach dem Schulbesuch noch keine klaren beruflichen Vorstellungen haben, die ihre praktischen Fähigkeiten nicht kennen und noch nicht richtig einschätzen können oder deren schulische Leistungen für den Beginn einer Ausbildung noch nicht genügend entwickelt sind, folgende berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen an:

  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme/BvB
    (Dauer: in der Regel 11 Monate; im Einzelfall in Absprache mit dem Kostenträger bis 24 Monate)
  • Arbeitserprobung (Dauer: 20 Arbeitstage)
  • Eignungsabklärung (Dauer: 60 Arbeitstage)  
  • Schnupperpraktikum für Schüler/innen aus Förderschulen

 

Ausbildung:

Im Ausbildungsbereich werden 22 Berufe angeboten: 

  • Metallbereich: Metallbauer/in FR Konstruktionstechnik und FR Nutzfahrzeugbau, Metallbearbeiter/in, Feinwerkmechaniker/in FR Maschinenbau, Metallfeinbearbeiter/in, Zerspanungsmechaniker/in und Werkzeugmaschinenspaner/in FR Drehtechnik
  • Holzbereich: Schreiner/Tischler/in und Holzfachwerker/in
  • Gartenbau: Gartenbauwerker/in FR Landschaftsbau und FR Zierpflanzenbau
  • Farbe und Raumgestaltung: Maler/in und Lackierer/in und Malerwerker/in, Raumausstatter/in, Polster-und Dekorationsnäher/in
  • Ernährungsbereich: Bäcker/in, Bäckereifachverkäufer/in, Beikoch/Beiköchin, Dienstleistungshelfer/in Hauswirtschaft und Fachkraft im Gastgewerbe
  • Druck- und Papierverarbeitung: Medientechnologe/in
  • Weitere Berufe: Fachlagerist/in und Fahrzeugpfleger/in

Alle Berufe werden auch in Form einer verzahnten Ausbildung mit Betrieben (VAmB) durchgeführt.

 

Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung:

Der Unterricht ist ausgerichtet auf eine individuelle Lernförderung und erfolgt in kleinen Klassen von 6 – 12 Schüler/innen. Er wird ergänzt durch Förderkurse in Kleingruppen.

Durch die räumliche Nähe der Schule zu den Ausbildungswerkstätten ist ein enger Austausch über Lerninhalte zwischen der jeweiligen Lehrkraft und der Ausbilderin oder dem Ausbilder gewährleistet.

Neben den Fachklassen der Ausbildung und den Klassen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme können auch Klassen des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) mit den Schwerpunkten Holz/Metall/ Farbe und Hauswirtschaft/Ernährung besucht werden. Ebenso gibt es eine Klasse für das „Arbeitsqualifizierungsjahr“.

Ein Sozialpädagoge bietet Hilfen bei persönlichen Angelegenheiten der Schüler/innen an und kümmert sich um das soziale Leben an der Schule.

 

Wohnbereich:

Das Internat befindet sich auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes und bietet differenzierte Wohn- und Betreuungsformen an. In den Wohngruppen stehen möblierte, zum Großteil mit Nasszellen ausgestattete Ein- und Zweibett-Zimmer sowie Küchen und Gemeinschaftsräume und Waschmaschinen und Trockner zur Verfügung.

Pädagogische Fachkräfte unterstützen die persönliche Entwicklung, das schulische Lernen, die Gestaltung der Freizeit und die zunehmende Verselbständigung der Internatsbewohner/innen. Sie sind Bezugsperson und Ansprechpartner und geben Hilfestellung bei der Bewältigung der vielfältigen Alltagsanforderungen.

 

Fachdienste:

Die Teilnehmer/innen werden während der verschiedenen beruflichen Maßnahmen begleitend von Mitarbeiter/innen aus den Fachdiensten unterstützt.

Sozialdienst: Die Mitarbeiter/innen des Sozialdienstes betreuen den einzelnen Teilnehmer über die gesamte Rehabilitationsmaßnahme hin (von der Aufnahme bis zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt) und koordinieren die Rehabilitationsmaßnahme. Sie arbeiten eng mit den Reha-Trägern, den Eltern, dem sozialen Umfeld, der Ausbildung, der Schule, dem Wohnbereich, den medizinischen und psychologischen Fachdiensten sowie den betrieblichen Kooperationspartnern zusammen.

Psychologischer Dienst: Zu seinem Aufgabengebiet gehören die diagnostische, therapeutische bzw. beratende Betreuung der Teilnehmer/innen in Berufsfindungs- und Berufseignungsfragen, bei Schwierigkeiten während der Ausbildung sowie bei Problemen ihrer persönlichen Entwicklung.

Medizinischer Dienst: Ihm obliegt die Gesundheitsfürsorge und die arbeitsmedizinische Betreuung im Berufsbildungswerk.